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Das kleine Panarea mit seinen noblen Hotelsund teuren Yachten sowie die beschaulichen Eilande Filicudi und Alicudi haben ihre treue Stammklientel und verdienen durchaus das Prädikat „Geheimtipp“.
Wesentlich populärer ist die Insel Vulcano als siebte im Bunde, deren „Gran Cratere“ neben Stromboli und Ätna der dritte aktive Vulkan dieser Region ist, sorgsam durch Videokameras überwacht wird und mit 391 Höhenmetern als beliebter Klettersteig dient. Heiße Dämpfe quellen aus giftgelben Löchern (sogenannten Fumarolen) im Boden, sie erwärmen auch das angrenzende, glasklare Meer. In flachen Tümpeln zwischen Vulkan, Hafen und Strand lässt sich im Schwefelschlamm ein kostenfreies Fangobad nehmen, gut gegen Rheuma, Gelenkschmerzen und andere Wehwehchen.“
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Das Archipel (übrigens UNESCO-Weltnaturerbe), liegt auf der Vesuv – Ätna -Achse. Das klingt nicht nur vielversprechend, es ist wirklich so: da köchelt und spotzt immer etwas, und – Glück für die Touristen – derzeit sogar wieder etwas mehr als normal. Auch der Blick aufs Eruptionsspektakel vom Wasser aus, vor allem in der Dämmerung und bei Nacht, ist überwältigend.
Für Ankerer ist es wundervolles Revier, wenn auch ein etwas anspruchsvolles. Es gibt relativ wenige Bereiche mit Sandboden, da die Klippen der Vulkaninseln fast überall steil abfallen und der Grund entsprechend steinig bzw. felsig ist. Gottseidank hilft das überwältigend klare Wasser bei der Suche – auch bei größeren Tiefen – nach einem geeigneten Flecken für das Grundgeschirr. Oft muss man sich damit abfinden es nur bei bestem Wetter zu versuchen und nicht über Nacht zu bleiben. Aber es lohnt sich. Das sind die stillen und schönen und eindrucksvollsten Plätze. Auf Sand vor dem Strand kann jeder. Und es macht eben auch jeder.
Nach knapp acht Wochen müssen wir nach Hause. Zum einen ist es schade, denn es fällt uns schwer uns von den inseligen Kleinoden zu trennen, obwohl wir nach dieser Zeit in fast jeder Bucht unsere „Marke“ hinterlassen haben. Es fühlt sich an wie im Heimatrevier. Zum anderen, erwartet uns daheim Enkelinen-Nachwuchs, und die Vorfreude ist dementsprechend groß. Obendrein stehen einige Nestbauarbeiten in unserer kleinen Heimatdependance an.
Madrugada muss nach Capo D‘ Orlando ans sizilianische „Festland“ kutschiert werden, wo wir für die zwei Sommermonate einen Stellplatz in der Werft an Land haben.
Zum Bahnhof für den Zug nach Palermo chauffiert uns der Chef des ortsansässigen Busunternehmens, der vor Jahren in Deutschland sein Handwerk erlernte und unterdessen zur Stressreduktion in die Heimat zurückgekehrt ist. Wir unterhalten uns angeregt in den zehn Minuten Fahrzeit, so gut es eben geht, und es geschieht wieder mal Überraschendes: Antonio möchte von den ursprünglich angekündigten 15 Euro nur noch 10, weil wir so nette Fahrgäste seien. Auch so geht „Sizilien“.
Du schönes, überraschendes, aufregendes Sizilien! Bis bald. Im September geht’s weiter …
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Galerie Äolische Inseln Teil II
PANAREA – VULCANO – FILICUDI – ALICUDI
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Wunderbare Bilder, liebe Anke und lieber Uwe!!!
Habe gerade bei Feridun Zeimoglu von seiner Begeisterung für PALERMO gelesen:
„DIE STADT DER STÄDTE!“ „DIESE HAUPTSTADT DES VOLKSCHRISTLICHEN ORIENTS MUSS MAN IMMER WIEDER SEHEN.“
ROM intensiv. Es handelt von seinem Aufenthalt in der Villa Massimo im Jahr 2005.
Und wo seid ihr jetzt? Bitte lasst was hören oder sehen.
Liebe Grüße von None und Hartwig.