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Oliven, Hades & Paradiese

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Doch noch ein paar Worte zu Kalamata: Vielen ist der Name geläufig durch „Oliven aus Kalamata“. Und tatsächlich, sie sind besonders gut und gesund und genießen den exzellenten Ruf zu Recht. Abgesehen davon ist Kalamata mit 70.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt auf dem Peloponnes, verkehrstechnisch mit Flughafen, Hafen und Straßennetz sehr gut angebunden und man findet alles, was das Herz begehrt. Die größte Überraschung ist ein kleines feines Weingeschäft. Über das Beerdigen von Vorurteilen habe ich mich schon mehrfach ausgelassen. Es gibt tatsächlich nicht nur Retsina!  Nein, ich beerdige eine meiner Urängste. Es werden überraschend viele schmackhafte Weine aller Farben in Griechenland produziert, auch wenn man hier ein paar Münzen mehr dafür herausrücken muss. Und in diesem kleinen Laden prangt hinter dem Verkostungstresen eine beeindruckende Wand mit Wein-BiBs. Ein önologisches und gestalterisches Gesamtkunstwerk. Und am nächsten Morgen klopft die nette Verkäuferin ans Boot und wuchtet das gestern ausgiebig verkostete und ausgewählte Sortiment BiBs aus dem Kleinwagen. Was will man mehr. Dass man an jeder Ecke gut essen kann, und dazu in der Regel gute einfache und sehr preiswerte Weine wahlweise in Liter- oder Halbliterkaraffen gereicht werden, erwähne ich nochmals nur am Rande.  

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Die Fotogalerie unseres Landausfluges in die byzantinische Ruinenstadt Mystras haben wir schon im letzten Beitrag untergebracht. Das nächste Mietwägelchen bringt uns nach Messene. Wieder viele Steine, Mauern und Geschichten. Jedoch1500 Jahre älter, und nicht zu vergleichen. Aber sehens- und besuchenswert auf jeden Fall. Hoffentlich können die Fotos etwas von der Faszination vermitteln.

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Von Kalamata im Zwickel ziehen wir in einem Schlag die Küste der Mani-Halbinsel herunter, um die Fingerspitze Kap Tenaro, mit all seinen Tücken, herum – aus gutem Grund rasch am Eingang zum Hades vorbei – ins alte Piratennest Porto Kagio. Welch ein beschaulicher Ort, auch wenn die Ankerbedingungen nicht einfach sind, und Fallböen und nächtlicher Schwell den Erholungswert des Nachtschlafes ein wenig mindern.

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Von dort zischen wir geradewegs ostwärts 25 Meilen, lassen den lakonischen Golf links liegen, nach Elafonisos. Zu diesem magischen und einzigartigen Flecken spare ich mir die Worte. Man schaue sich die Fotos an und glaube mir, sie können die wirkliche Schönheit nur ansatzweise wiedergeben. Wie wunderbar: Drei Tage am Anker mit genügend Zeit, dieses Paradies zu erkunden. Unvergesslich!

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Galerie Messene

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Porto Kagio und Kap Tenaro

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